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Reverend Beat-Man and the New Wave - Blues Trash

VR12108

Tracklist:
1.I have enough
2.I'm not gonna tell you
3.today is a beautiful day
4.i'll do it for you
5.the white wolf is back in town
6.but i love you
7.you are on top
8.if i knew
9.then we all gonna die
10.love is simply a dream
11.looking right through
12.lass uns liebe machen

Reverend Beat-Man and the New Wave
"blues trash"
Format LP: VR12108 (barcode: 7640148982733)
Format CD: VRCD108 (barcode: 7640148982788)
Format 2xLP Special Edition: VR12108-S (barcode: 7640148982818)
Format MC: VRMC108 (barcode: 7640148982832)
ORDER
BLUES AND TRASH IN THE RAWEST AND SWEETEST FORM WITH THE BALLS OF ROCK'N'ROLL AND WYLD TEEN NEW WAVE GARAGE, FEAT: MARIO BATKOVIC, JULIAN SARTORIUS, RESLI BURRI AND NICOLE IZOBEL GARCIA

Born in 1967 and former Wrestling Rock'n'Roll One Man Band Activist Lightning Beat-Man (1992-1999) Turned into a Primitive Rock'n'Roll Blues Preacher in the Milenium Change and released countless Recordings on several Labels 2017 he had a hand full of songs to record this album, the idea was to record it with several musicians and not showing them the songs, they went to the Studio and Reverend Beat-Man played the songs on the guitar one time, then they had 2 takes for Recording without rehurcal to keep it fresh, Anyway the idea was Free Style and so is that whole Album, the Result was a Mix of Blues Trash, New Wave Folk and Dark No Wave Garage Punk and Rock'n'Roll he selected the NEW WAVE from musicians he loved the most as the moment NICOLE IZOBEL GARCIA is From Los Angeles with Mexian Roots a Singer that has the gift to connect her voice direct with your heart, she plays an unorthodox organ and plays part of Drums and percussion like the devil itself, with her, Reverend Beat-Man playes the most shows as a Duet MARIO BATKOVIC is a Bosina Born and since Child hood living in Bern Classical and Kraut Avantgarde Accordionist he creates Film and Game music and has a one man band himself he's a total Genius (prodused by Geoff Barrow of Portishead) JULIAN SARTORIUS another Bern Original, he's probably one of Europeans or Worlds most extraordinary drummer these days, he is one of the few drummer that can play his drums as an instrument nor just as a machine, he plays a lot of free jazzand improvisation (sophie hunger, colin vallon trio, manuel troller, hans koch, bruno spoerri etc) RESLI BURRI is a legendary Bern musician who has a jam-band together with Mario and beat-man - he is a multi instrumentalist play in the Dead Brothers, Padent Ochsner , is a film and Circus music writer

 

 
DEUTSCH
Der 1967 geborene und ehemalige Wrestling Rock'n'Roll One Man Band Aktivist Lightning Beat-Man (1992-1999) wurde im Millennium wechsel zu einem primitiven Rock'n'Roll Blues Prediger und veröffentlichte unzählige Aufnahmen auf mehreren Labels. Als er 2017 eine hand voll Songs zusammen hatte, war die Idee diese mit mehreren Musikern aufzunehmen und ihnen die Songs nicht zu zeigen, sie gingen ins Studio und er spielte ihnen die Songs einmal auf der Gitarre vor, dann hatten sie 2 takes um den Song aufs Magnetband zu Bringen (alles Analog) die Idee war Free Style und so ist das ganze Album, das Ergebnis war ein Mix aus Blues Trash, New Wave Folk und Dark No Wave Garage Punk und Rock'n'Roll, Die Musiker wähle er unter seine zz Lieblings Musikern aus Bern und Los Angeles aus und Nannte die band the NEW WAVE
NICOLE IZOBEL GARCIA kommt aus Los Angeles mit Mexian wurzeln, einer Sängerin, die die Gabe hat, ihre Stimme direkt mit deinem Herzen zu verbinden. Sie spielt eine unorthodoxe Orgel und spielt Schlagzeug und Percussion wie ein Teufel wobei Reverend Beat-Man die meisten Shows als Duett spielt
MARIO BATKOVIC ist ein gebürtiger Bosnier und ist als Flüchtling als Kind nach Bern gekommen hatt Klassische musik auf dem akordeon studiert und spielt ein Kraut Avantgarde Akkordeonist wie kein anderer er kreiert Film- und Game-musik und hat selbst eine Ein-Mann-Band, er ist ein totales Genie (produziert von Geoff Barrow aus Portishead)
JULIAN SARTORIUS Ein weiteres Berner Original, er ist wahrscheinlich einer der außergewöhnlichsten Schlagzeuger Europas oder der Welt, er ist einer der wenigen Schlagzeuger, der sein Schlagzeug als Instrument spielt und nicht nur als schlag maschine, er spielt viel Free Jazz und Improvisationen (Sophie Hunger, Trio Colin Vallon, Manuel Troller, Hans Koch, Bruno Spoerri etc.) RESLI BURRI ist ein legendärer Berner Musiker, der eine Jam-Band zusammen mit Mario und Beat-Man hat (Drü) er ist ein Multiinstrumentalist in den Dead Brothers, Padent Ochsner, ist ein Film- und Zirkus-Musik-Autor


REVIEWS

ARTNOIR (CH)
Ja, der freche Herr, der uns die Zunge raustreckt und dabei keck seinen Kopf zum Gruss hebt, den kennt man schon lange im Bereich der trashigen Garage-Musikkultur. Doch so hat man den Reverend Beat-Man noch selten vernommen. “Blues Trash” ist nicht nur eine Platte mit einem prophetischen Titel, sondern auch eine Herzensangelegenheit des Musikers aus Bern – hat er hier mit The New Wave schliesslich eine neue Formation auf die Beine gestellt, die aus Freunden besteht. Kein Wunder also, ist die Platte genauso verrückt wie abwechslungsreich.
Der Einstieg gerät wunderbar laut, verzerrt und krumm – ob alleine oder kompletter Band aufgenommen, Lieder wie “I’m Not Gonna Tell You” oder “Todays Is A Beautiful Day” holen den Rock’n’Roll ins mysteriöse Kabinett und knallen eine gehörige Portion Blues, Punk und Folk drauf. Reverend Beat-Man And The New Wave begnügen sich aber nicht bloss damit, bekannte Elemente ihrer Karriere zu wiederholen – viel lieber nutzen Nicole Izobel Garcia (Sängerin aus Mexico), Mario Batkovic (Akkordeon), Multiinstrumentalist Resli Burri und der immer wieder fesselnde Schlagzeuger Julian Sartorius die Gunst der Stunde, um Soul, Schnulzen, Wave und vieles mehr unterzubringen. Da wird wie bei den Fahrenden wild getanzt oder der böse Wolf beschworen.
“Blues Trash” bietet eine schier absurde Menge an Klangspielereien, Instrumenten und Genremischungen, bleibt aber klar immer ein Produkt der verrückten Dimension des Reverend. “Lass uns Liebe machen”, singt dieser am Schluss und zeigt, dass mit Reverend Beat-Man And The New Wave eine Band entstanden ist, die sich weder vor den Abgründen noch den direkten Gefühlen scheut. Und genau das macht aus dieser Scheibe ein solch wunderbare Sache – immer zwischen Albtraum und Erlösung des Herzens. Kein Wunder also, denkt man bei vielen Songs an Künstler wie David Lynch – nicht nur wegen des bluesigen Einschlags.

NEGATIVE WHITE (CH)
The White Wolf is back in town! «Blues Trash», das neue Album von Reverend Beat-Man & the New Wave, erscheint am 20. April. Wir haben uns die Scheibe angehört und sind sicher: Kaufen, reinhören, geniessen!
Halle-Motherfucking-luja! Reverend Beat-Man ist zurück mit neuer Musik. Preiset den Herrn, oder wohl doch eher den Teufel? Beat Zeller, Hohepriester des Blues-Trashs und Weirdo-Gospels beliefert nach The Un-Believers, Surreal Folk Blues Gospel Trash Vol.1, 2 & 3 seine Anhänger der exzessiven und suchterzeugenden Krachmusik mit einer neue Scheibe: Blues Trash. Doch gepredigt wird nicht mehr in der One-Man-Band-Manier oder im Duett, sondern mit der neuen Formation The New Wave. Schon seit zehn Jahren wollte der Reverend eine Platte mit seinen liebsten Musikerfreunden aufnehmen, mit welchen er schon live gespielt oder die Bühne auseinander genommen hat. Sein Wunsch ging schliesslich 2017 in Erfüllung: Mit einigen gesammelten Songideen verabredete er sich mit The New Wave direkt im Studio. Die Lieder wurden den Musikern bloss einmal vorgespielt, danach wurde bereits live aufgenommen. Zwei Takes, dann musste alles im Kasten sein. Auf Magnetband, analog, Heiligstärne! Das Ergebnis? Ein Freestyle-Album im Zeichen des Blues Trashs, Garage Rock’n’Roll, New Wave Folk und vielem mehr….
The New Wave sind…
- Nicole Izobel Garcia Gesang, Percussion, Syntheziser, Orgel Singen kann sie wie ein Engel, trommeln wie der Teufel. Die kalifornische Sängerin ist bekannt von den Auftritten mit Reverend Beat-Man im Duett.
- Mario Batkovic Akkordeon, Banjo Ein gewaltiger Avantgarde-Akkordeonist. Der Virtuose beherrscht sein Instrument wie kein anderer und ist weit über die Schweizer Grenzen für seine Kompositionen bekannt.
- Julian Sartorius Schlagzeug, Percussion Der verrückteste und kreativste Schlagzeuger der Schweiz. Das Free-Jazz Genie und Improvisationstalent sorgt für den treibenden und packenden Groove auf der Scheibe.
- Resli Burri Piano, Harmonium, Guitar, Bass Bereits vor der New Wave hatte Beat Zeller mit Batkovic sowie dem Berner Urgestein und Multiinstrumentalisten Resli Burri in der Jam-Band Drü gespielt. Burri tingelt ebenfalls bei Patent Ochsner und bei The Dead Brothers.

Einmal vorgespielt, insgesamt zwei Takes, alles loses Gerippe? I Have Enough beweist sofort das Gegenteil, die Scheibe beginnt bissig und bellend. Wie ein blutrünstiger Hund, von der Leine losgerissen. Dreckig, laut und teuflisch groovy. I’m Not Gonna Tell You und If I knew folgen dem gleichen Schema. Freche Blueslicks, polternde Rhythmik und kratziger Gesang. Blues Trash wie er leibt und lebt.
I’ll Do It For You bringt eine romantisch-rasante, beinahe Gypsy-mässige Einlage. Treibende Percussion und ein malerisches Akkordeonspiel von Batkovic fordern zum Tanz auf. Beatman kann auch zärtlich: «I jump in front of a train, just to save your life. I cut my throat, just to give you life», herzerwärmend, so etwas. Sartorius bringt bei The White Wolf Is Back In Town ein herrlich schleppendes, beinahe torkelndes Schlagzeug zu Tage. Beatman heult zusammen mit dem Saxofon um die Wette. Der Wolf ist zurück, schleicht durch zwielichtige Gassen und bringt den ungebändigten Blues Trash zurück. Roh und bedrohlich. Liebesschnulze und Perlen Für eine spanische Liebesschnulze braucht es nicht viel mehr als die Stimme eines Engels und eine wehmütige Klampfe, dies weiss Nicole Izobel Garcia mit dem Song But I Love You bestens zu bezeugen. You’re On Top lässt die verspielte Verrücktheit dieses einzigartigen Musikgefüges noch einmal in sanfte ekstatische Höhen aufleben. Melancholisch psychedelisch. Magisch. Then We All Gonna Die bringt apokalpytische Stimmung. Viel mehr als Ach und Krach auf bluesiger Klampfe. The New Wave lässt zu den bedrohlich-prophetischen Worten vom Reverend eine düstere Atmosphäre auferstehen und zeigt die vielfältig musikalischen Möglichkeiten der Gruppe auf. Lass uns Liebe machen. Zu guter Letzt setzt das verführerische Lied mit deutschem Text, grandioser Akkordeonbegleitung und flehenden Harmonium-Solis von Burri einen eindrücklichen Schlussstrich. Ein abwechslungsreiches Album voller Perlen. Von energischem Blues Trash zu Psychobilly-Folk und düsteren Romanzen. The New Wave bringen vielerlei spannende Möglichkeiten mit sich. Die Klasse der Musiker zeigt sich von der fliessenden Dynamik der Stücke, über den technischen Verspieltheiten, bis zuletzt im Songwriting des Reverend himself. Einmal vorgespielt, zwei Takes. Düster, wütend, melancholisch. Mal energiegeladen, mal tagträumerisch, dann albträumerisch. Ob ruhig oder wild, liebevoll oder gehässig, die Scheibe liefert alles. Wahnsinn auf Band.

DER BUND, TAGESANZEIRE,BASLER ZEITUNG (CH)
Triumph des Nicht-viel-Könnens
Der Berner Überwältigungs-Blueser Reverend Beat-Man ist gerade dabei, Amerika zu erobern. Sein neues Album «Blues Trash» ist eine zappendustere Freude. Er ist die Inkarnation eines neuen Furors im Blues. Er ist die Inkarnation eines neuen Furors im Blues.
Die Nachrichten, die uns von der laufenden USA-Tournee von Reverend Beat-Man erreichen, klingen hochtrabend und niedergeschlagen gleichzeitig. Der Berner Prediger des unfeinen Blues hat die Tour Anfang April im ausverkauften «Hi Hat» in Los Angeles gestartet. Seither gehts im Zickzack über den Stadt-Land-Graben der USA. Mal spiele er vor Cowboys, mal vor Punks, mal vor «schönen Disco-Frauen», wie er es beschreibt, mal vor Skinheads und meist vor einer Mischung aus alledem. Die meisten Konzerte seien gut besucht, doch das Land sei eine einzige Drogenhölle geworden, sagt Beat-Man: «Während im Club alle Spass haben, begegne ich auf den Strassen dem ganzen Elend, den Desillusionierten und Obdachlosen.»
Seine Musik nennt er «Krach»
Die Amerikaner mussten lange auf den Berner warten. Zwei Jahre lang wurde ihm das Künstlervisum verweigert, jetzt darf er endlich durch jenes Land wüten, aus dem der Blues stammt, den er mit neuem Furor aufgeladen und zu neuer Schärfe gewetzt hat. Gar über zehn Jahre musste sich gedulden, wer dem neusten Album des Reverend entgegengefiebert hat. Es standen andere Produktionen und Projekte im Vordergrund – etwa seine Ur-Band The Monsters.
Pünktlich zur Eroberung der Welt ist nun «Blues Trash» erschienen. Es ist ein Paradewerk der primitiven Überwältigungs-Rockmusik. Wenn man mit Beat-Man über seine Musik spricht, redet er gern von «Krach», wie der «Lärm» auf Berndeutsch so schön heisst, von künstlerischen Ungenauigkeiten, die er mag, und vom Umstand, dass er musikalisch ein Nicht-viel-Könner sei. Ein Gestus, den er aus dem Punk und noch mehr aus dem Post-Punk der frühen 80er-Jahre bis ins Heute herübergerettet hat.
Die Stimmtherapeutin empfahl Instrumentalmusik
Dass er nicht zum engelsstimmigen Sängerknaben taugt, hat ihm einst auch seine Stimmtherapeutin bestätigt. An sie wurde er verwiesen, nachdem er sich seine Stimmbänder derart wundgeschrien hatte, dass eine einjährige Sing- und Sprechpause ratsam schien. Nachdem diverse Versuche gescheitert waren, zum Piano einen geraden Ton zu singen, meinte die Stimmtherapeutin, er solle doch besser zur Instrumentalmusik wechseln.
Den Rat hat er nicht befolgt. Und obwohl seine Stimme tatsächlich klingt, als würde er morgens mit Kieselsteinen gurgeln, und obschon er bis heute eher keine Soli auf seiner Gitarre spielt, die das Zeug hätten, Menschen vom Fach auch nur annähernd zu beeindrucken, ist seine Musik weit mehr als die Summe ihrer Unvollkommenheiten: Das neue Album «Blues Trash» ist ein Werk voller Drastik, voller bluesiger Inbrunst, voller Unberechenbarkeit, voller Fantasie und voller – zugegeben etwas morbidem – Humor. Ja, sogar eine ganze Portion Schönheit findet sich darauf. Eine Schönheit, die bewusst schlecht ausgeleuchtet ist und die sich dem Nachtblinden nie erschliessen wird.Schattenboxen mit Varianten
Wenn man etwas intensiver mit Beat-Man über Musik redet, wird auch schnell offenbar, dass ihm Unrecht tut, wer ihn als den ewigen Krawallburschen der heimischen Gitarrenmusik abtut. An seine Arbeiten – wie auch an die Produktionen, die auf seinem Label Voodoo Rhythm erscheinen – stellt er höchste Qualitätsansprüche. Werden sie nicht eingehalten, sagt er das Release eben ab, Klagen und Jammern der Musiker hin oder her. Wenn es lärmen soll, dann nach allen Regeln der Kunst; wenns schon Kellerloch-Blues sein soll, dann solls auch das staubigste Kellerloch der Welt sein, bitte schön.
«Blues Trash» ist etwas vom Grossartigsten, was Beat-Man je hervorgebracht hat. Weil es alle Möglichkeiten des Schwarzmalens ausschöpft, weil hier der Schattenboxer Beat-Man nicht immer auf dieselbe Stelle haut, sondern seine virtuellen Gegner mit Variantenreichtum zermürbt. Daran ist auch seine neue Band schuld.
Liebeserklärung mit Grabesstimme
The New Wave besteht aus dem klangverliebten, im Free Jazz geschulten Taktgeber Julian Sartorius, dem Akkordeon-spielenden Jugo-Punk Mario Batkovic und dem lautmalerisch begabten Resli Burri. Und da ist die charmante Begleiterin Nicole Izobel Garcia, mit welcher Beat-Man im Duo seine Liveshows absolviert. In der wunderbaren Ballade «But I Love You» schmachtet die Amerikanerin mit mexikanischen Wurzeln auf Spanisch eine zwischenmenschliche Unterbilanz durchs Kellergewölbe, während Beat-Man nicht müde wird, mit Grabesstimme seine Liebe zu beteuern. Ein absonderlicheres und herzbeglückenderes Duett wurde der Musikwelt schon länger nicht mehr geschenkt.
Ein absonderliches und herzbeglückendes Duett: Reverend Beat-Man und Nicole Izobel Garcia live mit «But I Love You». Quelle: Youtube.
Damit die Band ihr Kaliber nicht allzu offensichtlich herzeigen kann, hat Beat-Man sie vor den Aufnahmen genau einmal mit seinen neuen Liedern konfrontiert. Danach hatten die Musiker zwei Takes, um die Sache im Studio umzusetzen. Nicht dass ihn das Bandmaterial gereut hätte. Es geht dem Berner um den Moment, in dem ein Song noch unverbraucht ist, und die Band sich noch nicht in Sicherheit wiegt.

OX (DE) (9 of 10 Stars)
Die größte Kunst des Beat-Man liegt darin, sich immer wieder ein wenig oder auch ein bisschen mehr neu zu erfinden, ohne dabei seine Handschrift zu verwässern. Der lange Weg vom Lightning Beat-Man und den frühen Rockabilly-lastigen MONSTERS zu dem Powerhouse, das die Band heute live ist, und dem Reverend, seinem Prediger-Alter-Ego, ist lang, aber stringent. Während der Reverend live eine One-Man-Show ist, holt er sich für seine Platten entweder eine Band oder, wie in diesem Fall, handverlesene Musiker ins Studio. Diesmal offenbar Vollprofis, denn wer nach dem einmaligen Vorspielen der Grundidee sofort loslegen kann, so dass etwas so Ausgefeiltes wie diese Platte dabei herauskommt, der hätte früher auch bei Frank Zappa eine Anstellung gefunden. Herausgekommen ist die vielleicht musikalisch am breitesten und bei einigen Songs vom Primitive-Rock’n’Roll am weitesten entfernte Scheibe des Wanderpredigers aus Bern. Die Veredelung, anders kann man es nicht nennen, reicht von „I’m not gonna tell you“ (eine Orgel/Keyboard ergänzt die krachige Fuzzgitarre) bis hin zu „Today is a beautiful day“, einem völlig relaxten Sonnenuntergangssong, den man dem einen oder anderen Kojoten vorspielen möchte. „I’ll do it for you“, das live schon im typischen One-Man-Style zu hören war, mutiert zu etwas völlig anderem, mit Schifferklavier und locker-flockigem korsischen Flair, während er kurz danach schon in CRAMPS-Gefilde vordringt, um mit „But I love you“ endlich einmal ein waschechtes Liebeslied abzuliefern, das auch noch so klingt, wie es gemeint ist. „If I knew“ ist wahrscheinlich der erste Beat-Man-Song in waschechten Psychedelic-Gefilden. Den Dancetrack gibt es mit „Looking right through“ und „Lass uns Liebe machen“ hat (Achtung!) eine singende Säge im Gepäck, die den Song ganz schön weit trägt. Alles in allem ein gelungenes Experiment, bei dem oft nur noch der Gesang und die Texte an den Urheber und Solokünstler erinnern. Für dasselbe Ergebnis rotten sich normalerweise Fanboybands zu einem Tribute-Sampler zusammen, der Beat-Man macht es einfach selber. Für alle Die-hard-Fans, von denen es beim Berner Wunderkind einige geben dürfte, gibt es die komplette Platte in einer limitierten (blauen) zweisprachigen Fassung. Einmal im Original, sprich Englisch/Deutsch, und in der Doppel-LP-Version zusätzlich in Berndeutsch, einem schweizerdeutschen Dialekt, von denen das Alpenland ja einige zu bieten hat. Dieselben Songs, nur eben in einer Sprache, die die wenigsten außerhalb eines relativ kleinen Sprachraums verstehen dürften. Insgesamt die wahrscheinlich massenkompatibelste Platte, die der Beat-Man bisher veröffentlicht hat, ein guter Startpunkt, um sich tiefer vorzuarbeiten, und für alle „Wissenden“ ein Festmahl. Kalle Stille

 LA GROSSE RADIO (FR)
Reverend Beat Man ! Ce n'est pas n'importe qui celui-ci ! Un pédigrée à faire pâlir d'envie tout fan de rock garage et de blues trash. Avec ce nouvel opus, Le patron du label Voodoo Rhythm nous entraine sur les traces des pionniers du blues trash si chers au label Fat Possum. Ici Junior Kimbrough, R.L. Burnside, T. Model Ford sont disséqués et resservis épicés. Le Beat Man est souvent en one man band mais cette fois-ci, c’est accompagné de The New Wave (composés de sa complice Sister Nicole Izobel Garcia au chant, de Mario Batkovic à l'accordéon, de Julian Sartorius derrière les fûts et du multi-instrumentiste Resli Burri) qu’il nous livre ce nouvel effort sorti sur son propre label. "I have Enough" ou "I'm Gonna Tell You" posent les bases de ce blues minimaliste au son lo-fi puissant, gorgé de fuzz violente et explosive. Le concept est bâti autour du riff blues roboratif. La science du riff, c’est la base. Parlez-en à Pascal Comelade et aux Limiñanas qui sont des experts du genre. Sur que ces derniers adoreraient "Looking Right Through" "I Have Enough" Le Beat Man sort son épingle du jeu quand il faut triturer la six-cordes et se rapprocher de ce blues punk façon Blues Explosion comme sur "If I Knew" . Rappelons d’ailleurs que Jon Spencer dans un style similaire a sorti un album exceptionnel sur Fat Possum avec R.L. Burnside… A coté de ce blues trash, le Beat Man et ses complices sortent des sentiers battus en ralentissant le tempo et en laissant s'exprimer la vois velouté de Sister Nicole Izobel Garcia. Avec "But I Love You", le timbre suave et grave de Nicole vient rajouter un coté soul jazz à l’édifice. La voix en espagnol apporte une nuance limite flamenca puis lorsque le Beat Man lui répond avec sa voix rocailleuse, on atteint des sommets au niveau du feeling. "Today is a Beautiful Day" démarre plus soft, un tempo lent. Avec des guitares qui résonnent avec beaucoup de reverb. La ballade de l’album... On pense à Keith Richards lorsqu’il supplée Mick Jagger aux seins des Rolling Stones. La voix n’est pas techniquement exceptionnelle mais le feeling qui s’en dégage compense efficacement. "You Are On Top" est plus une ballade soul. Le Beat Man se laisse aller à des envolées guitaristiques proches du jazz et les orchestrations donnent une ambiance lounge un peu triste digne d’un lendemain de grosse cuite. Un petit coté plus groove et des sonorités klezmer nous accueillent sur "I’ll Do It For You". On pensera aux excellents Kabalas qui sortaient il y a une vingtaine d'année de magnifiques albums chez Dionysus Records.
Sur "The White Wolf Is Back In Town", le Reverend fait admirer toute sa maitrise du registre underground et des monstres en tous genres. Rappelons que lorsqu'il officie en bande, il est le leader des Monsters. Forcement, coté hurlements lycanthropiens, il s’y connait.
Avec "Lass Uns Liebe Machen", on découvre ici le groupe dans un univers germanique dans le texte. Les instruments anciens en font une version façon Amélie Poulain mais des bas-fonds, des entrailles d’une vieille ville suisse. Les chœur de Nicole Izobel rajoutent à la magie du morceau. C’est inattendu. Fallait oser mais ça a totalement sa place dans cet album de blues trash décalé.
Très souvent ancré dans des ambiances délétères, un rien dérangeantes, le Reverend prêche l’amour perdu. "Love Is Simply A Dream" nous dit-il de sa voix grave et rocailleuse comme le Bourbon Kid du Livre de la Mort pour les fans de littérature rock. Comme sur beaucoup de titres de l’album, lorsqu’il estime que sa seule vois ne suffit pas, le Prêcheur envoie la fuzz et fait rugir sa six-cordes pour faire passer le message en force. Histoire que ca rentre bien le crâne des plus réfractaires ! Hé hé ! On s’en fout, nous on a adhéré de suite à ce très bon album de blues trash bien barré.

I 94 BAR (AUS)
After 30 albums or so under a variety of monikers, Beat-Man could take the easy way out and keep churning out records of garage skronk. You know, music to kill any party, as the label slogan goes. Instead, he’s continuing to take chances. The Swiss madman's brief with this project was simple: Pick a collaborator and play them a song once. Set the tape running. Use the first or second take. No overdubs. No arguments. he Reverend describes the album as “a mix of blues trash, new wave folk and dark no wave garage punk and rock'n'roll”. No arguments. Stylistically speaking, “Blues Trash” IS all over the shop. The bands behind him and his friends range from minimal duos to full-blown folk groups. Most people won’t have a clue who his guest players are so let’s clear that up. Nicole Izobel Garcia is a Los Angeles native with a Mexican heritage and an ace voice that gets right to the point. She plays along on organ and percussion. Mario Batkovic is a Swiss-born, German-based avant-garde accordionist who specialises in film scores. Another Swiss expat, Julian Sartorious, is a jazz drummer extraordinaire whose credits include work with Faust, Marc Ribot and Arto Lindsay, while Resli Burri is a multi-instrumentalist with the Dead Brothers with a bunch of film soundtracks under his belt. And the songs? Let’s have a dig in this here crate… “I’m Not Gonna Tell You” might be the filthiest fuzz-punk you’ll here this week or any other. Nicole Izobel Garcia’s scuzzy synthesizer adds to the general sense of mayhem. Beat-Man’s characteristic guttural vocal seems more unhinged than usual. “I’ll Do It For You” with Mario Batkovic and band is uncharacteristically breezy Gypsy pop. Beat-Man’s vocal is unrecognisable. “You Are On Top” is a pop song that won’t get played on radio soon. The Reverend sees to that. He reverts to his semi-croon on “If I Knew” where Ms Garcia employs her best Alan Vega organ to grand effect. “Today is a Beautiful Day” is (of course) funereal while“The White Wolf Is Back In Town” owes much to the Cramps and Matteo Brodin’s wonderfully greasy saxophone. “But I Love You” is a minimalistic duet where Nicole Isobel Garcia’s soulfully warm vocal runs headfirst into Beat-Man’s Crypt Keeper croon - and the impact is surreal. “Then We Gonna Die” probably had a positive message under that industrial harmonium hum but Nico’s no longer around to deliver it. Beat-Man attends to that with lyrics about “fanatics chopping heads” and “Satan creeping up my spine”. You love musicals? "Sound of Music" was set on the Austrian-Swiss border. If the memory of Julie Andrews isn’t permanently wiped from the world’s collective memory bank by “Love Is Simply a Dream” then Beat-Man isn’t being heard widely enough. That one and "Lass Uns Liebe Machen" - a cover of a Goth artist called Unheiiiig that translates as "Let Us Make Love", I'm told by Google - manage to end the album on a grim note. Beat-Man's croak set to a dark plod. Whassup? You expected a choir?

 NEW NOISE (USA)
Culture creators have eccentric personalities and engaging mindsets, here is your introduction to one of these figures, Reverend Beat Man. His resume crystallizes his status as a lifer in outlier roots/rock music – active international touring musician with his band (The Monsters, Die Zorros) and as a solo one-man band (Lightning Beat Man, Reverend Beat Man) for 30+ years and headman for established imprint, Voodoo Rhythm Records (120 catalog titles). Live, his performance borders on contemporary vaudeville with a demented, storytelling preacher persona, actively engaging with his audiences while serenading (or terrifying) them with dissonant, lo-fi one-man band trash rock. To give you an idea of what that sounds like, take savage sounding garage/punk rock and inject the derivative roots of rock music (i.e. blues, Southern gospel, and folk, jazz). It’s a job that has taken him to faraway lands from his home base in Bern, Switzerland and opens many doors of opportunities for himself, his label, and his associates. Reverend Beat Man’s new album, Blues Trash, reinforces the notion to expect the unexpected from the guy. Crossing many genres and with songwriting that exploits the different dynamics he and his cohorts, whom he’s dubbed The New Wave, bring to the table. Blues Trash is 11 tracks of primitive roots music meets- lo-fi punk rock with crosses of free jazz, blues, dark cabaret, punk, and gothic ranchera. Part personal subject matter some of us can relate to, part testament to the absurdities the human race, and as he states – “some funny, stupid songs in there too.” One take away from this LP is the dark songwriting prevalent throughout, with subject matter reveling in areas like disillusionment (“Love Is Simply a Dream”), depression (“Looking Right Through It”), and unconditional love (“I’ll Do It For You”). One of the standout tracks, “But I Love You”, features a recent collaborator of Beat Man’s with Los Angeles based Nicole Izobel Garcia vocalist on lead vocals. It’s one of two tracks the two do together that touches on unreconciled feelings and personal loss. “But I Love You” harnesses a tragic feeling in part to Beat Man’s somber sounding electric folk playing style in line with Garcia’s Spanish-sung croon that weaves an ambiguous storyline of a person’s desperate pleas to preserve an unsustainable/one-sided romantic relationship with a disconnected lover. The two trade places on the vocal end with the more upbeat “If I Knew”, but the subject matter of distrust/disappointment is prevalent with lyrics echoing the sentiment (“I wouldn’t hold you baby if I knew you’d push me away/”I wouldn’t trust you, child, if I knew you’d cheat on me”). The darkest number belongs to “Then We Gonna Die” with its industrial funeral march feeling brought on by The New Wave combo of Resli Burri’s harmonium sparring with Mario Batkovi’s accordion leads, all while Swiss jazz drummer, Julian Sartorius’s layers the track with a wash of Avante garde percussion work. What makes a man write such a doom tune? Beat Man explains his revelation: “”Then We All Gonna Die””, it’s a song about how we destroy our world and feelings of what people must experience being trapped in a war-zone like Syria and experiencing your family being raped and murdered. But that feeling carries over to any war-like situation, especially the War for American Independence and all sides of WWI.” The four showcase their dynamics further with “You’re On Top”, a jumpy rhythmic track that highlights the complimentary playing styles the four exhibit with a mix of jazz percussion, edgy rhythms from a Fender Rhodes, and more accordion virtuosity. Abiding by his one-man band persona and ethos, the track “I Have Enough” has all instruments played by Beat Man himself and engrains the a classic sound he’s carved for himself with focused-yet-intense percussion and fuzz guitars and aggressive vocal delivery that gets his point across to everyone on the person he’s talking about/to, you be judge on that given the lyrics (” I have enough/from all your lies/from what you say/from who you are/from what you do/from what you tweet”). ” I am a one man band .. this is the main fact and i play my songs .. and if i do a cover of a song.. i will make it my song. This is the center of everything when i play my guitar at home and when i go on tour as one man band … but there’s another chapter in my songs, it’s when I’m recording. The thing is a live show work only at the moment, that’s why live music is so beautiful .. and recordings they get old. So my idea, is when i record, i wanna record something very special, nothing that i can do live and something that will live over and forever after i recorded it. For those songs, i had many different ideas to collaborate with the Bernese symphony orchestra, or with a black metal band, but then i had the chance to play many times together with Mario Batkovic, incredible Bosnian accordion player who raised and lives in my town (he’s on the Portishead label) and as well with Resli Burry, who became good friends. Then i was always big fan of Julian Sartorius, an improvisation drummer , he invited me to one of his improvisation gigs to play with about 20 other very great Swiss free jazz musicians and it was amazing.. Julian is the best drummer i ever worked with! Then in 2014, i meet Nicole Garcia while visiting my Daughter in LA and we became friends and we did a couple of LA shows and i flew her over the Europe to tour with me.. this was a lot of fun and it was great to make music with her … anyway at the end i thought.. why not recording the album with all my friends and see what happens.”- Reverend Beat Man

SKUG (AT)
Eine wunderschöne Acid-Gitarre gesellt sich zur Fuzz-Gitarre in »Iʼm not gonna tell you«, das von Nicole Izobel Garcia am Synth ausgeschmückt wird. Reverend Beat-Man, im Jahr 2015 am Cover von skug #102, besinnt sich auf den ersten Tracks von »Blues Trash« noch jener Kräfte, die ihn als One-Man-Band auszeichnen. Der Schweizer ist ständig auf Tour und fand nach zehn Jahren endlich wieder mal Zeit, mit Freunden aus Bern und Los Angeles eine Platte einzuspielen. Er wirkt darauf abgeklärter und sein Faible für Exotica kommt hier besser zur Geltung. »Today is a beautiful day«, begleitet von Julian Sartorius (Drums), Resli Burri (Field Harmonium) und Mario Batkovic (Bulbul Banjo) transportiert wundersames Sixties-Flair mit flockigen Rhythmen. Glaubhaft heulend gibt er den »White wolf back in town« und trotz aller Lebensbejahung schwingt immer das Abgründige mit. Auch wenn es ein schöner Tag ist und er sich wie ein neugeborenes Kind fühlt, bildet die Refrainzeile »Cause today baby … Iʼm gonna die« den Abschlusspart. »Then we all gonna die« ist ein Mords-Dystopie-Song und »Love is simply a dream«. Das ist so gar nicht Hippie-mäßig und doch ist die lässige Anlehnung nicht nur an den Garage-Sound der Sixties stets präsent. Reverend Beat-Man hat den Blues lyricwise und bringt es in der Abschluss-Moritat auf den Punkt. Im einzigen auf Deutsch gesungenen Lied »Lass uns Liebe machen« dreht sich das Paar heim. Das Schlagzeug schleppt sich dahin, die Singende Säge jault jämmerlicher als das Field Harmonium und das Akkordeon weint beschwingt: »Lass uns Liebe machen am Strand und auch in dem See / Dann legen wir uns nackt in den Schnee / Wenn die Zeit gekommen ist, geb’ ich dir einen Kuss / Und wir zwei sind dann kalt und tot«. Ganz groß und irgendwie an den großen M.A. Numminen erinnernd, der uns den finnischen Tango mit Wittgenstein deutschsprachig näherbrachte.

SANTA FEE NEWS (USA)
Holy terror: Reverend Beat-Man’s new album
The Swiss singer/songwriter/trash rocker/record-company owner/philosopher/holy man known as Reverend Beat-Man was speaking for himself in an interview more than a decade ago. But he could have been talking for untold numbers of unsung, underpaid heroes of modern music when he said, “I have to get up in the morning out of the bed, and I have to play guitar. I have to go to the office and put out records that nobody buys. I just have to do it. I don’t know why.” Obviously Beat Zeller is possessed by a very demanding creative spirit that won’t let him live any other way. His new album, Blues Trash (Voodoo Rhythm Records), is testament to that. The title is similar — probably too similar — to that of the two-volume Surreal Folk Blues Gospel Trash, the good reverend’s solo project from 2007. But the new album is no rehash. Beat-Man’s sound is evolving. On Blues Trash, he’s backed by a band dubbed the New Wave. Mem-bers include Bosnia-born accordionplayer Mario Batkovic, a couple of Bern homeboys (drummer Julian Sartorius and Resli Burri, who plays several instruments), and Los Angeles native Nicole Izobel Garcia, who in recent months has toured with Beat-Man as a drummer. On the album, she also plays organ and sings. The first track, “I Have Enough,” sounds like classic Beat-Man. It’s a growling rocker built around a raunchy blues lick, the kind Howlin’ Wolf used to hear in his skull when he closed his eyes at night. This is followed by “I’m Not Gonna Tell You,” a tasty slice of garage-punk that would easily fit in with the crazed repertoire of Beat-Man’s longtime band The Monsters. As usual, Beat-Man’s vocals sound like Popeye auditioning for a German industrial band. But then things start getting weird on the third track, “Today Is a Beautiful Day.” With a lilting beat, a sinister guitar, and what sounds like a tooting tuba, Beat-Man takes a cue from his pals the Dead Brothers, who have billed themselves as a “funeral orchestra.” (New Waver Burri has played with that band.) The Rev croons, “Well, today is a beautiful day/Today is a wonderful day/’Cause today, baby, I feel like a newborn child/’Cause today, baby, I’m gonna die.” The same morbidly fatalistic doomsday spirit returns a few tracks later with a song called “Then We All Gonna Die.” Here Beat-Man sings over a harmonium and ominous drums that eventually turn into a troubling rumble. “When I see the flowers laying on my grave/When I see the sky turn from blue to black/Then we’re all gonna die.” Even spookier is a stark but alluring love song in Spanish featuring Garcia on lead vocals, with Beat-Man singing a gruff “But I love you” four times at the end of each verse. “But I Love You” has to be the prettiest song to ever appear on a Beat-Man album — or in the entire Voodoo Rhythm catalogue. Accordion man Batkovic steps out into the spotlight on a couple of tracks. There’s the jaunty Balkan-sounding “I’ll Do It for You,” a dance tune, sung by Beat-Man, that would have fit in the Borat soundtrack. Then, the final track, “Lass Uns Liebe Machen” (German for “Let’s Make Love”) sounds like a damaged relic from the Weimar Republic. With Beat-Man singing, Batkovic’s accordion is the main instrument, at least until the musical saw (I assume played by Burri) comes in. But while I appreciate Beat-Man’s multicultural excursions, the best song on Blues Trash is a prime example of, well, blues trash. That’s “The White Wolf Is Back in Town.” It’s a slow-burning howler — literally. Beat-Man howls at the outset of every verse. He plays a steady, repetitive blues lick punctuated by scary sounds from Garcia’s organ and a screaming sax. We never find out who or what the White Wolf is. But I would guess the town has cause to be nervous. So once again, Beat-Man has followed his compulsions and indulged his obsessions, releasing an album full of wild, unsettling music. And probably, like all its predecessors, not that many people will buy it. But for those of us who have heard the call of the White Wolf, it’s comforting just to know the good Reverend Beat-Man is still in the game. - Steve Terrell

BLUES MAGAZINE (NL)
Tekst: Peter Marinus
Ik heb altijd gedacht dat de lucht in Zwitserland ontzettend gezond was maar nu ik het nieuwe album van de Reverend-Beat Man gehoord heb zet ik daar toch flinke vraagtekens bij. De Reverend is de Zwitser Beat Zeller, die begon als worstelaar annex one man band en die zich nu getransformeerd heeft tot een “primitive rock ‘n’ roll blues preacher”. Op zijn nieuwste album wordt hij ondermeer bijgestaan door Nicole Izabel Garcia, een zangeres uit LA met Mexicaanse roots, die ook nog eens lekker met het orgel en de drums overweg kan, accordeonist Mario Batkovitch, drummer Julian Sartorius en multi-instrumentalist Resli Burri. En natturlijk onze Reverend op zang en gitaar. Hoewel..zang…hij klinkt alsof zijn stembanden al compleet aan gort geschreeuwd zijn en komt hier niet verder dan grommende, huilende of snauwende zang. Alsof Captain Beefheart en Tom Waits in één persoon zitten. Het openingsnummer, I Have Enough, mag met een gerust hart een bluestrash nummer genoemd worden. In een dreigend rhythm & blues nummer klinkt de Reverend als het gemankeerde broertje van Captain Beefheart en wordt er af en toe een lading zoemende fuzzgitaren in de melodie gestort. De Reverend mag dan genoeg hebben, ik nog lang niet, dus door naar het volgende nummer! En in I’m Not Gonna Tell You snauwt onze Dominee ons toe dat hij HET ons niet gaat vertellen. En dat alles zeer prettig verpakt in een smerig Standells-achtige rauw rhythm & bluesnummer waarin een gitaarsolo zit die werkelijk alle kanten op piept, kraakt en scheurt. In Today Is A Beautiful Day blijkt de Reverend in een Tom Waits-achtig decor ook in staat om zijn gevoelige kant te laten zien. Maar als je dan naar de teksten gaat luisteren blijkt dat dus totaal niet het geval te zijn. “Cause today baby I feel like a newborn child cause today baby,mmmm, I’m gonna die…”
Snel schiet de Reverend een poncho aan om in I’ll Do It For You op de Mexicaanse toer te gaan. Een nummer dat door de accordeon van Mario Batkovich zowaar de rauwe Pogues kant op gaat met een tekst die wederom zeer macaber is. In The White Wolf Is Back In Town zet de Reverend het op zijn Howlin’ Wolfs op een huilen en grommen. Een bluesnummer dat vol zit met verwarrende piepknor saxofoon geluiden en noisy keyboards. Gaan we in But I Love You dan toch de gevoelige kant op? Het lijkt er wel op. Nicole Izobel Garcia zingt een intiem Mexicaanse nummer waarbij onze Reverend niet verder komt dan haar toe te grommen “But I love you”. You Are On Top is een pompend bluesnummer en ra ra waar zou onze Reverend het toch over hebben als hij zingt “you’re on top baby, I’m under you”. Het nummer wordt gedomineerd door stuwende akkordeon en toetsen en priemende gitaar. Tijdens de solo raakt de accordeon compleet de weg kwijt en ploetert geheel in de bluestrash stijl dapper door. In If I Knew wordt het geluid van de jonge Rolling Stones gecombineerd met een Tom Waits-achtig garage geluid. Then We All Gonna Die is een nummer waarop de Reverend zijn zeer zwartgallige toekomstvisie op ons los laat in een dreigende ballad, die naarmate het nummer vordert steeds meer uit de hand loopt. Voor je het weet zit je al in het aflsiuitende Lass Uns Liebe Machen. Een zwalkend en lallend Tom Waits-achtig nummer, compleet met zingende zaag, waarin onze Reverend zich dit keer profileert als een macaber soort geilneef. U raadt het al….een zeer bijzonder album met zeer bijzondere muziek. En daarom ook zo machtig intrigerend! Reverend Beat-Man is een bijzonder kind, en dat is ‘ie!!

TRACKS (CH)
hug. Satte zehn Jahre mussten wir warten, bis uns Reverend Beat-Man endlich einen Nachfolger zu seinen letzten beiden Alben «Surreal Folk Blues Gospel Trash» Volume 1 und 2 gewährt. Was natürlich nicht heisst, dass der Berner in der Zwischenzeit untätig gewesen wäre: Der Reverend ist ja bekanntermassen auch das Einmann-Unternehmen Voodoo Rhythm Records, und als solcher beglückt er seine Fangemeinde unablässig mit grossartigem internationalem Garagen-Trash, der neuste Release des Labels stammt von Trixie and her Trainwreck aus San Francisco und Berlin. Nun denn: Beat-Man alias Beat Zeller hat für «Blues Trash» diejenigen vier Leute zusammengetrommelt, mit denen er zurzeit am liebsten zusammenspielt und Konzerte gibt. Das sind die amerikanisch-mexikanische Sängerin Nicole Izobel Garcia, der deutsch-bosnische Akkordeonist Mario Batkovic, den Berner Drummer Julian Satorius und den ebenfalls in Bern beheimateten Multiinstrumentalisten Resli Burri (der Ex-Patent-Ochsner mit dem ewig gültigen «Boum!»-Song, der jetzt bei den Dead Brothers spielt, die ihrerseits ihre Alben bei Voodoo Rhythm veröffentlichen). Beat-Man hat also seine Freunde ins Studio geholt, ohne dass diese irgendeine Idee gehabt hätten von dem, was nun kommen würde. Er hat ihnen einen Song ein einziges Mal vorgespielt, und dann gings schon los mit Aufnehmen, es gab pro Song genau zwei Takes. Das ist sehr mutig. Aber auch sehr typisch, denn der Beat-Man muss wild sein, unberechenbar und chaotisch. Und natürlich: Das Ensemble war ja schon gut eingespielt. Herausgekommen sind nun 12 neue Songs, die auch umständehalber vergleichsweise angenehm daherkommen, übersichtlicher jedenfalls als ältere Alben wie «…and the Church Of Hopes» und sogar etwas geschmeidiger und ruhiger als die eingangs erwähnten Volumes 1 und 2. Man könnte schon fast sagen: schöne Beat-Man-Musik. Wenn er singt «lass uns Liebe machen am Strand und auch in dem See», dann ist man ergriffen, und minimalistische Tracks wie «Looking Right Through» und «The White Wolf Is Back In Town» sind hypnotisch cool. Jetzt geht Beat-Man auf ziemlich grosse Tour, wahlweise im Quintett oder im Duo mit Nicole Izobel, nach Amerika, England und ziemlich viel Europa. Dabei zeigt er fünf Videos, die von Vinyl abgespielt werden (wie auch immer das funktioniert, aber auch das eine klassische Vodoo-Idee).

musicainclasificable (MEX)
Mientras que algunos músicos simplemente se limitan a ejecutar el rock & roll, existen otros que no se conforman con eso y llevan su pasión un paso más adelante para realmente vivir el rock & roll, respirarlo, transpirarlo y estar casado con él de tiempo completo hasta hacerlo su estilo de vida. Sí, así es el caso del Reverend Beat- Man. Nacido en 1967 en un prolífico país con una envidiable economía como Suiza, desde adolescente el Reverend Beat-Man sintió atracción por las viejas películas de horror y encontró en estilos musicales como el punk, el blues y el rock & roll una forma para desahogarse. Cuando apenas era un veinteañero fundó The Monsters, un conjunto que en un inició presentó un sonido más cercano al rockabilly y el psychobilly pero con el pasar de los años se transformaría en uno de los grupos de garage-punk más respetados y afamados del mundo. Pero como no era suficiente con ser músico, a inicios de los noventa el suizo fundó un sello para editar su material, al cual bautizó como Voodoo Rhythm Records, pero al poco tiempo decidió expandir su catálogo y también publicar álbumes de otros músicos de distintas partes del planeta y que no pertenecen exclusivamente a un género en específico, lo que se traduce en que a la fecha lleva más de 120 lanzamientos y su lema es Music To Ruin Any Party. Por su parte, han pasado 11 años desde la publicación de los dos volúmenes de Surreal Folk Blues Gospel Trash, los últimos álbumes en solitario del Reverend Beat-Man, aunque eso no significa que ahora lleve una vida tranquila o se haya alejado de la música porque desde entonces se ha mantenido ocupado con otros proyectos en los que participa como Die Zorros, su alterego enmascarado Lightning Beat-Man y los mencionados The Monsters. Ahora, para continuar con su camino musical, el Reverend Beat-Man presenta un ambicioso nuevo material en el que él se encargó de la idea principal de las 12 canciones que lo conforman y para el que invitó a diversos músicos para que participaran con la única condición de que sólo podían escuchar la melodía una vez y después tenían que grabar su parte en máximo dos tomas. De esta forma, dentro de los invitados en el material destacan la cantante estadounidense de raíces mexicanas Nicole Izobel Garcia, el acordeonista Mario Batkovic, el baterista suizo de jazz Julian Sartorius y el multinstrumentista Resli Burri. Con todos ellos conformó un grupo de acompañamiento al que nombró The New Wave y con quienes confeccionó un sólido sonido que amalgama blues, punk, new wave, folk y rock & roll, lo que en sumatoria se puede definir simplemente como Blues Trash igual que el título del material. En primera instancia, el álbum inicia con "I Have Enough", una honesta canción de desamor protagonizada por la rasposa voz de zombie del Reverend Beat-Man y una adictiva guitarra saturada de fuzz que penetra en los oídos hasta desquiciarlos. En un sentido completamente diferente se ubica "Today Is A Beautiful Day", una relajada pieza de ritmo lento que asemeja a las piezas de blues de inicios del Siglo XX y que contrasta con su sarcástica letra. Por su parte, en "I'll Do It For You" se escucha un festín musical en el que el acordeón lleva el protagonismo y por momentos asemeja a los sonidos balcánicos que gracias a la dupla de Emir Kusturica y Goran Bregović han tenido gran aceptación en zonas tan alejadas como Latinoamérica. De igual forma también se debe destacar "But I Love You", un personal tema cantado en español por Nicole Izobel Garcia y con el sencillo acompañamiento de guitarra del Reverend Beat-Man, lo que genera un trabajo enmarcado dentro del blues más personal y deprimente. A su vez, también se debe destacar que el material fue lanzado en CD, cassette, digital y en vinilo, además de existir una edición especial de doble LP que incluye un acetato con las canciones presentadas en sus versiones normales y un segundo vinilo con todas las composiciones cantadas en suizo. Por último, para complementar la parte musical, se tiene planeado estrenar un video de cada una de las 12 canciones que conforman este misil sonoro que tiene como elemento principal el rock & roll pero se arropó de otros elementos para hacerlo todavía más poderoso y brindarle un sonido y estilo único.

BERNER ZEITUNG (CH)
Spiel mir das Lied vom Tod - Reverend Beat-Man Zeller hat eine neue Band und drei neue Platten am Start. Berns weltbekannte Kultfigur ist in Form. von Samuel Mumenthaler, (Berner Zeitung)
Man sieht es ihm nicht an, doch dieser Mann hat einen Produktionsschub: Gleich drei neue Platten gibt der furchtlose Berner Beat Zeller alias Reverend Beat-Man heraus.
«Well, I ha gnue...», knurrt es aus den Boxen, «... vo dir!» Eine bis an den Anschlag verzerrte Gitarre jault auf. Der Sänger ist hörbar schlecht gelaunt. Er gibt zu einem bedrohlichen Bluesriff seinem Unmut über eine bestimmte Person Ausdruck.Beat Zeller, alias Reverend Beat-Man, meldet sich zurück. Nicht dass Berns weltbekannte Kultfigur Ferien gemacht hätte. Dass man ihn in seiner Heimatstadt nicht mehr so oft sichtet, liegt daran, dass er dauernd auf Achse ist. Noch bis Ende April spielt Beat-Man in den USA, vorher war er mit The Monsters in Deutschland. Und nach einem kurzen Heimspiel in Bern ist für Mai schon eine England-Tournee gebucht.
Gut bestückt
Einen Tonträger von Reverend Beat-Man gab es aber schon länger nicht mehr. Das wird nun nachgeholt. Nicht mit einer, sondern mit drei Platten. Da ist das neue, «offizielle» Werk namens «Blues Trash». Davon gibt es auch eine limitierte Version mit berndeutschem Gesang. Dann ist da eine Spezial-Vinyl-LP, die man nur an den Konzerten kaufen kann.Schliesslich gibt es eine Handvoll Videos, die kürzlich in der Reitschule in Bern Premiere feierten. Eines davon wurde auf eine Vinylsingle gepresst – die Weltpremiere einer technischen Neuerung, auf die niemand gewartet hat. Zu viel des Guten oder gar «kommerzieller Selbstmord», wie ein alter Mitstreiter diagnostizierte? Egal. Der Re­verend hat gerade einen Pro­duktionsschub.Beat-Mans neue Band heisst The New Wave und ist gut bestückt. Der begnadete Akkordeonist Mario Batkovic und der unverwüstliche Resli Burri an den Tasten spielten mit Beat-Man schon in der heftigen Spass­kapelle Drü. Neu dabei ist Julian Sartorius, das Mensch gewordene Schlagzeug. Drei Könner, die mit einem Blues-Trasher eine Platte machen: Kann das wirklich gut gehen?Es kann, weil sich die leicht überqualifizierten Mit­musiker nie in den Vordergrund drängen. Burris singende Säge spielt das Lied vom Tod, Batkovics wilde Balkan-Grooves rütteln am morschen Bluesgebälk, und Sartorius hält den Beat, ohne die Handgelenke zu strapazieren. Nicht immer sind die New Waver mit von der Partie. Den Starkstromblues beherrscht Beat-Man auch als One-Man-Band, die Gitarre knarzt, der Beat stampft. Nicole Izobel García, mit der der Reverend die meisten Konzerte bestreitet, singt auch mit: Ihr Paradestück «But I Love You» ist eine mexikanisch angehauchte Americana-Ballade, wie sie auch von Calexico stammen könnte.Noch selten hat man Beat-Man Zeller so fokussiert und doch ­vielseitig gehört. Er leistet sich keine Songzeile zu viel, kennt ­keine Rücksichtnahme auf zarte Gemüter und empfindliche Ohren. Dafür heult er den markerschütternden Endzeitblues, wie einst der Bluesgigant Chester Burnett, besser bekannt als Howlin’ Wolf.
Schnörkelloser Freistil
Auch die Mundartübersetzungen seiner eigenen Texte sind so schnörkellos und grammatikalisch unbekümmert wie die englischen «Originale». Beat-Man auf Berndeutsch, das ist ein Einmannchor aus Endo, Bubi und – ähm – Gölä. Sentimental wird er nie, höchstens in der russisch angehauchten Abschlussnummer «Lass uns Liebe machen». «Liebi isch nume e verdammte Troum», weiss Beat-Man. Dafür ist Ge­vatter Tod ein ständiger, durchaus realer Gast – selbst dann, wenn der Tag am schönsten ist. Auch politischer ist der Reverend geworden. «I ha gnue – vo dine Tweets», giftelt er in der eingangs erwähnten Nummer. Da kann nur einer gemeint sein.